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Die Umwandlung von ehemaligen militärischen Einrichtungen in zivile Nutzungen wird von der Landesregierung in Rheinland-Pfalz mit viel Erfahrung unterstützt und gefördert. Ob nun eine eher touristische oder gewerbliche Nutzung dabei herauskommt, obliegt den Entscheidungsgremien vor Ort. Entscheidend finde ich, ist doch, dass eine Nutzungs- und Entwicklungsplanung realisierbar ist. Und sie muss für die Ortsgemeinden und den Verbandsgemeinden dauerhaft von Vorteil sein.
Saarburg
Die Stadt Saarburg ergreift mit der Förderung der Landesregierung die Chance, dem ehemaligen militärischen Gelände in Beurig eine positive innerstädtische Entwicklung für stadtnahes Wohnen, Arbeiten und Erholen zu geben. Die Erfahrung der Landesregierung mit 626 Konversionsprojekten in Rheinland-Pfalz kommt den Saarburgern dabei zu Gute.
NEIN zu Spekulationsobjekten an der Obermosel
Das überflüssige Golfparkprojekt Plateau 27 zwischen Tawern und Temmels nutzt nur den Investoren, nicht den Menschen und der Natur vor Ort. Die vollmundigen Versprechen von Arbeitsplätzen und Tourismussteigerungen rechtfertigen keinesfalls den hohen Landschaftsverbrauch und die Entwicklung einer eigenständigen Ansiedlung mit allen negativen Auswirkungen.
Das Verfüllen des unrentablen TKDZ-Bergstollens mit Industrieabfällen in Wellen steht einer zukünftigen Entwicklung des Obermoselortes diametral entgegen. Auch hier profitieren nur die Antragsteller, nicht die Menschen in Wellen.